Fitzroy-System als Roulette-Strategie

Beim Roulette gibt es mehrere Spielsysteme. Die Systeme sind erdacht, um die Gewinne zu maximieren und Verluste im Rahmen zu halten. Eines dieser Systeme ist die Fitzroy Progression.

Das Fitzroy-System

Das Fitzroy-System oder die Fitzroy Progression basiert auf zwei Spielvarianten. Eine ist bei Verlust darauf ausgerichtet jenen auszugleichen, die andere darauf, mit jeder Runde einen kleinen Gewinn zu erzielen. Anders als beim Martingale geht es hier nicht darum, den Gewinn zu verdoppeln.

Die einfache Variante beim Fitzroy System

Das Spiel beginnt mit dem Setzen von einem Jeton. Spieler des Fitzroy-Systems beginnen eigentlich immer mit der einfachen Chance, die im Spiel zuvor verloren hat. Viel die Kugel also auf Schwarz, wählt der Spieler für den ersten Einsatz Rot. Vorschrift ist das aber nicht. Gewinnt Rot, wird in der nächsten Runde wieder nur ein Jeton gesetzt. Solange gewonnen wird, geht es so weiter. Wurde die Runde aber verloren, hat der Spieler ein Minus von einem Jeton. Um diesen mit dem nächsten Spiel wieder hereinzuholen, setzt er nun zwei. Gewinnt die Farbe der Wahl, ist der Verlust ausgeglichen und es wird in der nächsten Runde wieder nur eine Einheit gesetzt. Geht jedoch auch dieses Spiel verloren, geht es bei der ersten Variation nicht darum vier Einheiten zu setzen. Es werden drei gesetzt. Wieso drei? Erste Runde verloren heißt minus eins. Zweite Runde auch verloren bedeutet minus drei. Also werden drei Jetons gesetzt. Gewinnt der Spieler, steht es +/- 0. Verliert er, setzt er in der nächsten Runde vier Jetons. Im Gewinnfall bekäme er 8 davon zurück und hätte ein Minus von zwei. Dementsprechend ginge es im kommenden Spiel mit drei Jetons weiter.

Variante 2 – die Klassische für Erfahrene

Bei der zweiten Version setzt der Spieler nach dem Verlust des ersten Jetons nun drei. Im Gewinnfall wäre der Verlust ausgeglichen und ein kleiner Gewinn erzielt.

Geht auch dieses Spiel verloren, werden vier Jetons gesetzt. Von hier an wird der Einsatz ebenfalls jeweils nur um eine Einheit, im Verlustfall erhöht. Sobald die Verluste ausgeglichen sind, geht es mit nur einem Jeton weiter.

Welche Vorteile das Fitzroy-System hat

  • Es wird mit kleinen Beträgen gespielt, was die Verluste eindeutig im Rahmen hält
  • Das System ist einfach zu verstehen und anzuwenden
  • Fitzroy eignet sich für Anfänger wie erfahrene Spieler gleichermaßen
  • Verluste bleiben kalkulierbar, was einen rechtzeitigen Ausstieg leicht macht

Die Nachteile des Systems

  • Da der Einsatz gering ist, wird auch der Gewinn nicht allzu hoch ausfallen
  • Auf Dauer werden bestenfalls die Verluste ausgeglichen
  • Der Kick, den ein hoher Einsatz mit sich bringt, bleibt aus

Was bringt das Fitzroy-System?

Obwohl diese Progression von Einsteiger und Profi verstanden und angewandt werden kann, ist es eher für Spieler geeignet, die kontinuierlich dran bleiben, um mit dem Glücksspiel Gewinne zu erzielen. Jene werden, sobald sie das gesetzte Limit verloren haben aufhören, um an einem anderen Tag weiter zu spielen. Genauso verhält es sich bei den Gewinnen. Hat sich der Spieler, beispielsweise das Ziel gesetzt, 50 Euro zu verdoppeln, wird er nach dem Erreichen dieses Ziels wieder von vorn beginnen oder für den Tag aussteigen. Wie schon erwähnt, gleicht das System auf Dauer nur die Verluste aus. Deshalb gilt es, rechtzeitig den Absprung zu schaffen. Ist abzusehen, dass die angestrebten 50 Euro nicht mehr zu erreichen sind, wird der erfahrene Fitzroy-System Spieler ebenfalls mit diesem System aufhören, zumindest für diesen Tag/Abend.